Unsere Voice-Interview-Plattform
In EntwicklungDer Interviewer ist ein Link
Ein Interview verschicken wie einen Kalendereintrag: Wer den Link öffnet, spricht mit einem Sprachagenten, der zuhört, nachfragt und höflich beim Thema bleibt. Auf Deutsch oder Englisch, im Browser, ohne Installation.
Die wichtigste Entscheidung steckt unter der Haube: Das Sprachmodell führt das Gespräch, aber welche Frage als Nächstes kommt, entscheidet unser Server. Wir haben es zuerst ohne diese Aufsicht probiert – und gelernt, warum sie nötig ist.
- Architektur
- das Modell spricht, der Server entscheidet
- Audio
- läuft nie über unsere Server
- Sprachen
- Deutsch und Englisch
Warum der Server das letzte Wort hat
Der erste Versuch war der naheliegende: dem Echtzeitmodell den kompletten Fragenkatalog geben und es machen lassen. Das Ergebnis klang gut und lief trotzdem aus dem Ruder – Fragen wurden übersprungen, umsortiert, improvisiert. Für ein strukturiertes Interview reicht „klingt gut“ nicht.
Deshalb sitzt heute ein Supervisor auf dem Server: Er kennt den Leitfaden, bewertet den Gesprächsstand und gibt dem Modell jeweils nur den nächsten Schritt. Die Stimme bleibt natürlich, der Ablauf bleibt verbindlich.
Auch der Datenweg ist bewusst gewählt: Die Audioverbindung läuft per WebRTC direkt zwischen Browser und Sprachanbieter, mit kurzlebigen, serverseitig ausgestellten Zugangstoken. Unsere Server sehen den Ton nie. Verschickt wird das Ganze als signierter Link, als offener Link oder als Sammellink für mehrere Teilnahmen.