Ein regionaler Filmförderfonds
Im EinsatzJedes Budget ein anderes Excel
Wer Filmförderung beantragt, reicht eine Kostenkalkulation ein. Als Excel, versteht sich. Und jedes Haus baut seine Tabellen anders: andere Blätter, andere Summenzeilen, andere Kontonamen. Bisher las die Vertragsabteilung jede Datei von Hand.
Heute übernimmt das eine dreistufige Import-Pipeline: Struktur erkennen, Positionen mappen, Ergebnis validieren. Im ersten Testlauf hat sie 20 von 22 realen Förderprojekten korrekt eingelesen; über 90 Prozent der Positionen mappt sie automatisch.
- Automatisch gemappt
- >90 % der Positionen
- Erster Testlauf
- 20 von 22 realen Projekten
- Getestet an
- 45 echten Dateien
- Ans LLM geht
- nur Struktur, keine einzige Zahl
Deterministik zuerst, LLM zuletzt
Die Pipeline arbeitet mit klarer Arbeitsteilung. Deterministische Matcher laufen zuerst: exakt, Alias, Fuzzy, phonetisch, mit Blick auf den Kontenbaum. Sie erledigen alles, was sich mit String-Metriken erledigen lässt. Das LLM kommt bewusst zuletzt und übernimmt nur den semantischen Rest, den kein Vergleichsalgorithmus lesen kann. Auch die Standardsoftware der Branche für Kalkulationen wird dabei direkt unterstützt.
Vertraulichkeit ist keine Einstellung, sondern Architektur: Das Modell bekommt einen maskierten Auszug der Datei, in dem jede Zahl und jede Formel durch Platzhalter ersetzt ist. Nur Beschriftungen und Struktur erreichen das LLM. Halluzinierte Konten filtert die Pipeline gegen die echte Taxonomie, und eine Validierungsschicht gleicht das Ergebnis mit den Summen der Quelldatei ab.
Und die Qualität kann nur steigen: Jede menschliche Korrektur wird zum gesperrten Regressionstest, der künftige Läufe absichert.