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SymfonyCon Warschau: Wir fahren zu fünft

Am 26. und 27. November trifft sich die Symfony-Community in Warschau, und wir sind zu fünft dabei: Vira, Liubov, Björn, Dmitry Dubinets und David. Drei Tracks laufen parallel, also haben wir uns aufgeteilt. Hier steht, welche Talks wir uns vorgemerkt haben und warum.

SymfonyCon Warschau: Wir fahren zu fünft
Datum
Autor:in
David Gorges, Geschäftsführer

David: KI jenseits der Demo

So viele KI-Talks gab es auf einer SymfonyCon noch nie. David interessieren die, die über die Demo hinausgehen. Christopher Hertel zeigt in „Beyond the Demo“, was KI-Features mit Symfony AI im Betrieb brauchen: Human-in-the-Loop, lange Workflows, Retries und eine Kostenkontrolle. Das sind dieselben Fragen, die wir in Kundenprojekten klären.

Antoine Bluchet vergleicht in „Exposing Your API to AI Agents“, wie man eine API-Platform-Schnittstelle per MCP für Agenten öffnet. Unsere eigene Website pflegen wir über genau so einen MCP-Server. Ramona Schwering erklärt, warum die Ausgabe eines Sprachmodells so misstrauisch behandelt werden muss wie jede Nutzereingabe („Why AI Output Is the New XSS“). Und Kateryna Dvornichenko stellt eine Frage, die sich jedes Team bald stellen muss: Wer reviewt Code, den niemand getippt hat?

Liubov: Frontend, Apps und Twig

Felix Eymonot baut in „PHP Wasn't Supposed to Do That“ iOS- und Android-Apps aus einer einzigen Symfony-Codebasis, mit Symfony UX Native und Hotwire Native. Mit diesem Gespann entwickeln auch wir Apps, deshalb will Liubov wissen, wo er an Grenzen stößt.

Mathéo Daninos zeigt, wie KI-Agenten über das AG-UI-Protokoll Turbo und Live Components steuern. Matthias Krauser legt CSS, JavaScript und Bilder direkt neben die Twig-Komponente, zu der sie gehören. Und Gracjan Józefczyk trägt die alte Frage „Headless oder Monolith“ aus und schlägt einen Mittelweg vor: Live Components, dazu React oder Vue innerhalb von Twig.

Vira: Menschen, Sicherheit, Infrastruktur

Der Freitag beginnt mit Stefan Koopmanschap und zehn kleinen Änderungen in Sprache und Verhalten, die ein Team inklusiver machen. Florian Margaine erzählt, wie ihm Technik nach fünfzehn Jahren Hörverlust geholfen hat, Meetings wieder zu folgen, und was Entwicklerinnen und Entwickler für Barrierefreiheit tun können.

Technisch stehen auf Viras Liste: Jordi Boggiano und Nils Adermann über die Sicherheit der Lieferkette bei Composer und Packagist, Kévin Dunglas mit Mercure 1.0 und Jérôme Tamarelle mit verschlüsselten Feldern, die sich trotzdem abfragen lassen. Dazu Rachelle Scheijen, die zeigt, wie Legacy-Code den Symfony-Container mitbenutzt. Diesen Weg gehen wir oft, wenn wir alte Anwendungen schrittweise migrieren.

Trefft uns in Warschau

Björn und Dmitry sind ebenfalls dabei. Wer mit uns über ein Projekt, Symfony oder KI im Betrieb reden möchte, schreibt uns am besten vorher kurz. Nach der Konferenz fassen wir im Blog zusammen, was wir mitnehmen.

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Mistral Large 4: Europas Antwort auf die Frontier-Modelle

Mistral hat heute Large 4 als Public Preview freigegeben. Das Modell hat insgesamt 1,05 Billionen Parameter, davon 49 Milliarden aktiv (Mixture of Experts). Es versteht Text und Bild und verarbeitet ein Kontextfenster von einer Million Tokens. Trainiert wurde es von Grund auf auf 3.800 Nvidia-Grace-Blackwell-GPUs in Mistrals eigenen Rechenzentren in Europa. Dort läuft es auch, von Mistral selbst betrieben und nach europäischem Recht. Die Gewichte sollen bis Ende Oktober offen erscheinen.

An die Spitzenmodelle aus den USA reicht Large 4 nicht ganz heran. Wer Wert darauf legt, dass Daten und Betrieb in europäischer Hand bleiben, hat damit aber erstmals eine ernsthafte Alternative in dieser Größenklasse.

Zur Ankündigung von Mistral

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