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ARD/ZDF-Medienstudie: KI-Tools sind angekommen – geprüft werden soll trotzdem

59 Prozent der Menschen in Deutschland ab 14 Jahren nutzen KI-Tools zumindest gelegentlich, das zeigt die ARD/ZDF-Medienstudie 2026. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es 92 Prozent, bei den über 70-Jährigen nur 15. Blind vertraut den Werkzeugen trotzdem kaum jemand: 54 Prozent sehen darin Instrumente, „deren Ergebnis im Zweifel überprüft werden muss“. 81 Prozent halten Quellenangaben für wichtig bis sehr wichtig, aber nur 43 Prozent der Nutzer finden die Quellen der KI-Tools transparent.

Aus unserer Sicht beantwortet die Studie eine Frage, die in KI-Projekten ständig aufkommt: wie viel Automatisierung Menschen einer KI zugestehen. Genutzt wird sie längst, das letzte Wort wollen die Leute aber behalten. Systeme, in denen die Maschine vorschlägt, ihre Quellen offenlegt und ein Mensch freigibt, bauen wir deshalb nicht aus übertriebener Vorsicht so, sondern weil die Nutzer es erwarten.

Zum Bericht auf zdfheute
Datum
Autor:in
David Gorges, Geschäftsführer

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Mistral Large 4: Europas Antwort auf die Frontier-Modelle

Mistral hat heute Large 4 als Public Preview freigegeben. Das Modell hat insgesamt 1,05 Billionen Parameter, davon 49 Milliarden aktiv (Mixture of Experts). Es versteht Text und Bild und verarbeitet ein Kontextfenster von einer Million Tokens. Trainiert wurde es von Grund auf auf 3.800 Nvidia-Grace-Blackwell-GPUs in Mistrals eigenen Rechenzentren in Europa. Dort läuft es auch, von Mistral selbst betrieben und nach europäischem Recht. Die Gewichte sollen bis Ende Oktober offen erscheinen.

An die Spitzenmodelle aus den USA reicht Large 4 nicht ganz heran. Wer Wert darauf legt, dass Daten und Betrieb in europäischer Hand bleiben, hat damit aber erstmals eine ernsthafte Alternative in dieser Größenklasse.

Zur Ankündigung von Mistral

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