Google hat Gemini 4 Argon veröffentlicht, ein Modell für große Software-Projekte, Forschung und Cybersicherheit. In den Benchmarks, die Google selbst veröffentlicht, liegt es meist vorn: beim Vals Index mit 68,9 Prozent knapp vor Claude Opus 5.5 (67,0), bei DeepSWE mit 77,9 Prozent vor GPT-6 Astra (74,1). Deutlich ist der Abstand bei langen Kontexten, im GraphWalks-Test sind es 84,2 zu 71,8 Prozent. Auf der Kommandozeile fällt Argon dagegen zurück: Bei Terminal-Bench 4.0 erreicht es 57,4 Prozent, Opus 5.5 kommt auf 66,4.
Bis zum 30. November kostet Argon über die API 2 Dollar je Million Input-Tokens und 10 Dollar je Million Output-Tokens, halb so viel wie Opus 5.5. Ab dem 1. Dezember verdoppelt sich der Preis auf 4 und 20 Dollar und liegt damit gleichauf. Auf Hacker News, wo die Ankündigung binnen eines Tages mehr als 800 Kommentare sammelte, loben viele vor allem die Sprache: Argon antworte klarer und direkter als die Konkurrenz. Beim Programmieren mit Agenten halten viele Claude Code allerdings weiterhin für überlegen.